Nachrichten Detail

Enthaltene Instrumente

Börse Stuttgart-News: Trend am Mittag

Mon Jul 17 14:53:36 CEST 2017

STUTTGART (BOERSE STUTTGART GMBH) - Euwax Trends an der Börse Stuttgart

Dax dreht trotz guter Vorgaben ins Minus

Deutsche Bank Großaktionäre im Visier der EZB

- von Andreas Groß, Börse Stuttgart TV Nachrichtenredaktion -

Die Kurse legen zum Beginn der neuen Handelswoche zunächst leicht zu. Gute Daten aus China stützen. Allerdings verlässt die Anleger bald der Mut und der Dax dreht ins Minus. Gea Aktien verlieren nach erneuter Gewinnwarnung deutlich.

Marktbericht

Stärkerer Rückenwind kommt allerdings mit neuen Rekordwerten von der Wall Street. Der günstige Dollar befeuert die gute Stimmung. Doch die Kehrseite belasten die Stimmung beim Dax: Hier ist es die Sorge um den starken Euro. Des einen Freund - des Anderen Leid.

Die Anleger dürften sich verstärkt der Berichtssaison in den USA widmen, die im weiteren Verlauf der Woche an Schwung gewinnt. Impulse dürfte es jedoch erst am Dienstag geben, wenn unter anderen die Bank of America , Goldman Sachs sowie der Technologiekonzern IBM und der Konsumgüter- und Pharmaproduzent Johnson & Johnson ihre Quartalszahlen vorlegen.

Am Donnerstag entscheidet die EZB über die Entwicklung der Zinslandschaft in Euroland.

Gea mit Gewinnwarnung

Gea blickt nach einem durchwachsenen zweiten Quartal weniger optimistisch auf das Gesamtjahr: Das operative Ebitda werde 2017 statt der bisher erwarteten 620 bis 670 Millionen Euro nur noch bei 600 bis 640 Millionen Euro liegen, teilte Gea am Wochenende mit. Der Umsatz soll hingegen wie bisher vorhergesagt moderat steigen. Das kommt nicht gut an - die Aktie steht mit sechs Prozent deutlich unter Druck.

Es ist das vierte Quartal nacheinander, dass Gea enttäuscht und eine Gewinnwarnung ausgibt, monierte ein Händler. Das wirft grundsätzliche Fragen über die Unternehmensführung und die Transparenz bei Gea auf.

Deutsche Bank auf dem Prüfstand

Die EZB-Bankenaufseher wollen laut SZ die beiden Großaktionäre aus China und Katar überprüfen. Es könne ein Inhaberkontrollverfahren geben.

Die beiden Teilhaber - die chinesische HNA und die Herrscherfamilie von Katar - kontrollierten zwar nur jeweils etwas weniger als zehn Prozent der Deutschen-Bank-Anteile, würden aber womöglich trotzdem erheblichen Einfluss ausüben.

Die Aufseher würden daher erwägen, ein solches Verfahren anzustoßen, obwohl das deutsche Kreditwesengesetz dies erst ab einem Anteil von zehn Prozent vorsieht.

Die EZB und die Deutsche Bank haben sich nicht geäußert.

Vonovia expandiert

Vonovia will jährlich etwa 2000 neue Wohnungen in Eigenregie bauen. Er könne sich auch eine noch größere Zahl vorstellen, sagte Vorstandschef Buch der WamS. Aber erstmal müssen wir die entsprechenden Kapazitäten aufbauen. Er könne sich auch weitere Übernahmen vorstellen.

In diesem Zusammenhang gibt es weitere Nachrichten: Vonovia bietet nach der Übernahme der Convert deren restlichen Aktionären eine Barabfindung von 17,08 Euro pro Aktie.

Börse Stuttgart TV

Beim Börsendebüt vor rund vier Monaten wurde die Snap-Aktie noch gefeiert, mittlerweile herrscht an der Börse Katerstimmung. Warum die Aktie nun sogar unter ihrem Ausgabepreis notiert verrät Roland Hirschmüller von der Baader Bank. Der Aktienexperte verrät zudem, mit welchen Spekulationen die Apple-Aktie zu kämpfen hat und warum der Dow Jones Index in Rekordlaune ist.

Video unter folgendem Link anschauen: https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersenportal/nachrichten-und-videos/boerse-stuttgart-tv/?video=14279

Euwax Sentiment Index

Anleger an der Euwax in Stuttgart versuchen heute mehrere Male auf einen steigenden Dax zu setzen. Mit 50 Punkten liegt der Euwax Sentiment Index dann kräftig im Plus. Allerdings steigen die Anleger ebenso zügig wieder aus wie sie eingestiegen sind. In Summe sind Käufe und Verkäufe von Calls und Puts auf den Dax ausgeglichen.

Trends im Handel

Weiter ungebrochen ist der Run auf Calls auf Alibaba nach einer Empfehlung eines Börsenbriefs aus der Vorwoche.

Ebenfalls in der Vorwoche gab es eine Empfehlung für Adobe. Auch heute greifen Anleger weiter beherzt zu bei den Calls auf Adobe.

Vier Gewinnwarnungen in Folge sind genug für Anleger bei GEA. Auch Derivateanleger haben offensichtlich die Nase voll. Calls auf den Anlagenbauer werden überwiegend verkauft.

Auch bei Gold und beim S&P 500 senken Anleger den Daumen: Puts auf beide Asstets werden gekauft.

Disclaimer:

Der vorliegende Marktbericht dient lediglich der Information. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernimmt die Boerse Stuttgart GmbH keine Gewähr. Insbesondere wird keine Haftung für die in diesem Marktbericht enthaltenen Informationen im Zusammenhang mit einem Wertpapierinvestment übernommen. Hiervon ausgenommen ist die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Quelle: <a href="https://www.boerse-stuttgart.de">Boerse Stuttgart GmbH</a>

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Boerse Stuttgart GmbH verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei anderen Instrumenten enthalten ausführliche Informationen die allein verbindlichen Basisprospekte bzw. die Endgültigen Bedingungen. Diese können Sie direkt beim Emittenten anfordern. Wertpapiere und sonstige Instrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen und Knock out Produkten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.

Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

Factset
© 2012-2020. UniCredit Bank AG (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Morningstar Rating ™ und Morningstar Analyst Rating Logos ™ erfolgt durch Morningstar Deutschland GmbH.

Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
Langfristige Wertentwicklungen und Kursschwankungen insbes. zu Finanzinstrumenten, bzw. zu Finanzindizes entnehmen Sie bitte der jeweiligen Detailseite. Bei Finanzinstrumenten finden Sie dort ebenfalls eine typisierende Modellrechnung für die Wertentwicklung und Renditechancen nach Kosten. Bitte beachten Sie: Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für eine künftige Wertentwicklung (Performance) und Renditechance. Die Rendite kann in Folge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.